Stimulate Forschungscampus, Magdeburg

Die Otto-von-Guericke Universität plant den Forschungscampus Stimulate zu errichten. Unter einem Dach werden verschiedene Forschungs- und Wirtschaftsaktivitäten gebündelt, die in öffentlich-privater Partnerschaft betrieben werden. Ziel ist es die Gründung und der Aufbau eines deutschen Zentrums für Bildgestützte Medien (DZBM) zu ermöglichen.

Das Gebäude ist ein ehemaliger Zuckerspeicher, der am Ende des 19. Jahrhundert im Hafengebiet der Stadt Magdeburg an der Elbe errichtet wurde. Als erhalten gebliebenes Zeugnis der industriellen Vergangenheit Magdeburgs steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Das Gebäude zeichnet sich durch die markanten Sheds und die entsprechend der Sheds mit dreieckigen Giebeln gegliederten und mit Mauerwerksbändern gestalteten Fassaden aus.

Der Speicher B wird für die neue Nutzung entkernt. Mauerwerkseinbauten und Bodenplatte werden abgebrochen. Auch die Dachkonstruktion wird vollständig entfernt. Die neuen Nutzungen werden in zwei Ebenen in das Gebäude eingefügt. Dazu wird als Zwischendecke eine Stahlbeton - Flachdecke eingezogen und eine neue Bodenplatte ausgeführt. Das Dach wird entsprechend der alten Sheds wieder aufgebaut. Im Innenbereich werden Flachdächer eingeplant, auf denen technische Anlagen aufgestellt werden können.
Zur Belichtung der Büro- und Laborräume werden in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde in der bestehenden Außenwand neue Fenster eingesetzt. Im Obergeschoss werden Patios zur Belichtung und Belüftung der Büros im Innenbereich angeordnet. Die neuen Nutzungen werden aufgrund der Gebäudetiefe in drei Nutzungszonen strukturiert. Die Laborräume werden im Erdgeschoss an den Außenseiten vorgesehen. Im Innenbereich werden die MRT und die Angiographie untergebracht. Die Tomographen können so ohne wesentliche Beeinflussung durch die umgebenden Straßen aufgestellt werden. Im erdgeschossigen Innenbereich werden Technik- und Lagerräume geplant. Der Hauptteil der Büros ist im Obergeschoss angeordnet.
Begrünte Patios belichten und belüften die Büros in der mittleren Zone. Für den Hochwasserschutz wurde ein Schutzziel von 47,49 m ü. NHN1992 angesetzt. Der neue Erdgeschossboden wird über dem Hochwasserschutzziel eingezogen, die OK Fertigfußboden auf 48,05 m ü. NHN. Damit wird das Schutzziel deutlich überschritten.

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